Cate Hops
Mit einem wissenschaftlichen Hintergrund in visueller und Medienanthropologie kreisen ihre Ideen um das Konzept von Raum als soziale Praxis. Musikalisch bewegt sie sich als DJ, Performerin und Kuratorin zwischen Szenen und Genres – von ihren Wurzeln in Roots Reggae und Dub über UK-Bass-verwandte Klänge und Tekno bis hin zu experimentellen Formen zeitgenössischer elektronischer und elektroakustischer Musik. Als Performerin arbeitet sie an eigenen Live-Noise-Improvisationen mit Objekten, gehacktem Spielzeug und Radios. Sie ist Mitbegründerin des Fem*noise-Netzwerks.
Mit dem laufenden Projekt Sound System Culture: On the Radical Roots of Rave initiiert sie Veranstaltungen, bei denen das Publikum aktiv eingebunden wird. In ihrer Radiosendung lädt sie Gäste aus ihrem Netzwerk ein, um mit ihnen zu diskutieren und deren Lieblingstracks zu spielen.
Als Wissenschaftlerin hält Eugenia Seriakov zudem Vorträge, u. a. auf der ICTM-Konferenz in Lissabon, beim Unsafe+Sounds Festival in Wien, an der Goethe-Universität Frankfurt und an der Kunstuniversität Linz. Derzeit ist sie Doktorandin in der DFG Emmy Noether-Forschungsgruppe Sound System Epistemologies: Knowledge Engendered Through Practice.
Cate Hops | Sound Sytem Culture | Soundcloud
Fotocredit: Jiajing Zhang
